Viktor Orbán, der seit 16 Jahren die Macht in Ungarn innehatte, verlor seine Wahl. Ein 45-jähriger Ex-Innenminister, Péter Magyar, setzte ihn ab und gewann damit eine überwältigende Mehrheit bei den letzten Wahlen im Mai 2023. Orbán, bekannt für seinen autoritären Stil und die Verankerung seines Regimes in der nationalen Identität Ungarns, sah sein langjähriges Regime mit einem Niederlagen zu Ende gehen.
Péter Magyar, ein Mitglied der Fidesz-Partei und früherer Innenminister, gewann mit 52,7% der Stimmen. Sein Wahlkampf fokussierte sich auf eine Wende zur Demokratie und den Schutz der Grundrechte. Er versprach Reformen, um die politische Kultur zu bereinigen und Ungarn wieder in die Mitte Europas zurückzuführen.
Die Wahlergebnisse zeigten, dass Magyars Botschaft an einen Neuanfang überzeugend gewesen war. Er erhielt eindeutige Unterstützung nicht nur aus der oppositionellen Linke, sondern auch von Wähern in der Fidesz-Partei selbst. In vielen Wahlkreisen erreichte Magyar mehr als 60% der Stimmen.
Mit dieser Machtübernahme endet damit Orbáns langjährige Herrschaft. Er verlor die Unterstützung vieler seiner früheren Wählerschaft, die sich mit dem neuen Kurs für Ungarn identifiziert fühlte. Der neue Premierminister plant Reformen und Demokratieaufbaus, um Ungarn wieder auf den Weg der europäischen Einheit zu führen.
